Projektstart… Zeit für Verantwortung

Hallo da draußen! Wir – Annika, Lisa, Ceren, Natali, Caroline und Sofia – engagieren uns diesen Winter im Winternotprogramm. Im Rahmen unseres Engagements vor Ort werden wir uns an der Essensausgabe und jeglichen dazugehörigen Aufgaben beteiligen. Wir werden den Kontakt zu Wohnungs- und Obdachlosen gewinnen, die wir so gut wir können unterstützen wollen.

Zum Beipspiel könnten wir uns vorstellen, abgesehen von der Essensausgabe, Freizeitangebote anzubieten und dadurch tiefgründigeren Kontakt zu den Gästen des Winternotprogramms herzustellen und dieses durch kreative neue Ideen zu bereichern.

Wir alle steigen mit unterschiedlichen Vorerfahrungen in die freiwillige Obdachlosenhilfe ein: Einige von uns haben sich in diesem Bereich bereits engagiert; für andere ist nun endlich der Moment gekommen, an dem das Welt-Verbessern und Endlich-was-tun in den Stundenplan passt.

Berührungspunkte mit Obdachlosigkeit haben wir als Hamburger/innen oder Jetzt-Hamburger/innen alle. Mein persönliches Ziel ist es, mich der Welt zu stellen, mit der ich mich regelmäßig konfrontiert sehe: Es gibt Wohnungs- und Obdachlose. Sie leben in Hamburg. Es ist Zeit, nicht mehr an Ihnen vorbeizugehen, sondern stehen zu bleiben und den Kontakt aufzunehmen. Ich möchte mich auf zwischenmenschlicher Ebene mit Obdachlosen auseinander setzen. Als von Natur aus sehr neugieriger Mensch interessiert mich die Lebensgeschichte der Menschen. Ich möchte Einzelschicksale kennenlernen, um herauszufinden, was im Einzelfall zu Obdachlosigkeit führt und geführt hat. Ich möchte wissen, wie es Menschen verändert obdachlos zu sein.

Ich möchte wissen, was sich Obdachlose von mir als privilegierter Bürgerin Hamburgs wünschen.Welche Erwartungen haben diese an mich? Wie kann ich diesen Erwartungen gerecht werden? Wir haben, meiner Auffassung nach, als Menschen ALLE eine Verantwortung der Gesellschaft gegenüber. Unsere Verantwortung als Student/innen, und damit Akademiker/innen, ist besonders.

Zeit sich dieser Verantwortung bewusst und ihr gerecht zu werden und die Welt zu verbessern, in der wir leben.

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