07.01.2020: Obdach- und Wohnungslosenuntersuchung 2018. Ergebnisse und Konsequenzen

Andreas Thiel, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI), Amt für Soziales; Abteilung Wohnungslosenhilfe und Unterbringung, Zuwanderung aus der EU; Referatsleiter – Öffentliche Unterbringung

Wie viele Menschen leben in Hamburg auf der Straße? Was tut die Stadt, um ihnen zu helfen? Und welche Rolle spielen ehrenamtliche Initiativen und Einrichtungen?
Die Zahl der obdachlosen Menschen in Hamburg hat innerhalb der vergangenen 10 Jahre deutlich zugenommen. Dies zeigt eine umfangreiche, von der Sozialbehörde beauftragte Befragung im März 2018. Die Untersuchung ist die bisher größte Studie dieser Art, die in einer Großstadt in Deutschland durchgeführt wurde. Sie sollte u.a. Ursachen und Auslöser der Obdachlosigkeit sowie Aussagen zur Lebenslage der Menschen erfassen.

Andreas Thiel präsentierte in seinem Vortrag das Vorgehen und die zentralen Ergebnisse der Studie. Weiter ging er darauf ein, welche konkreten Handlungsansätze die Stadt Hamburg nun gemeinsam mit den Akteur_innen des Hilfesystems für wohnungs- und obdachlose Menschen erarbeitet. Im Anschluss an den Vortrag bestand Gelegenheit zur offenen Diskussion im Plenum.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. statt. Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

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