Danke an die Protagonist*innen unserer Doku: KIDS, Momo & Dominik!

Nachdem wir im Januar 2018 ein Treffen mit dem KIDS hatten und dort direkt gefilmt und Fragen im Interview gestellt haben, kam die Nachricht vom KIDS, dass wir bitte noch ein zweites Mal bei ihnen vorbei kommen sollen. Ihr Wunsch ist es, sich zu zweit vor die Kamera zu setzen, um sich gegenseitig relativieren und unterstützen zu können und mit vorweg zugeschickten Fragen von uns sich besser vorbereiten und ordnen zu können, sodass wir im Interview die wichtigen Infos über junge Erwachsene und Jugendliche auf der Straße erfahren.

Auf diesen Vorschlag sind wir dankend eingegangen, da die Tonqualität der ersten Aufnahme hätte besser sein können. Zudem sind wir dem KIDS dankbar, da dieses uns direkt ans Momo Hamburg weitergeleitet hat. Wir haben jetzt also nicht nur das Kids für unsere Dokumentation gewinnen können, sondern durch unseren sympathischen und ehrlichen Eindruck das Momo.

Damit klar ist, von welchen Einrichtungen wir hier reden, hier die links:

In der fertigen Doku werden dann u.a. die KIDS- und Momo-Mitarbeiter*innen und Bundesfreiwilligendienstler*innen über ihre persönlichen, gesellschaftlichen sowie politischen Erfahrungen berichten. Beim Momo haben zwei Bufdis uns erzählt, was dort so abgeht und wie sie weg von der Straße und u.a. hin zu Momo gefunden haben.

Und beim KIDS werden uns im Interview nächsten Mittwoch zwei Sozialarbeiter*innen aus ihrer Sicht am Alltag der jungen Obdachlosen teilhaben lassen. Da wir die jungen Erwachsenen und Jugendlichen schützen wollen, haben wir uns von der Idee, jetzige obdachlose junge Menschen vor die Kamera zu bringen, sehr schnell verabschiedet. Es wäre fraglich, wohin unsere Dokumenation dann führen würde. Wir wollen ganz bewusst ein klischeefreies Bild der jungen Menschen auf den Straßen Hamburgs zeigen.

Eine Person, die Erfahrungen aus ihrem Leben als Jugendlicher erzählt, ist Dominik Bloh, welchen wir bei einer Lesung an unserer Hamburger Uni filmen durften. Aus rechtlichen Gründen werden wir von dem Material nur kurze Ausschnitte, die zu unserem Thema passen, verwenden. Bei mehr Interesse kauft euch sein Buch Unter Palmen aus Stahl oder geht am besten zu seiner genialen Lesung.

Da es uns beiden und unseren Unterstützer*innen wichtig ist, ein Gegenwort zu den vorherrschenden Vorurteilen gegenüber obdachlosen und wohnungslosen Menschen zu schaffen, werden wir nur Aufnahmen veröffentlichen, mit denen alle drei Parteien einverstanden sind. Hierfür werden wir jeweils einen kleinen Vertrag unterschreiben.

Wir freuen uns sehr über unsere drei Unterstützer*innen: das KIDS, Momo und Dominik und danken euch allen herzlichst! Die Arbeit mit euch hat uns sehr viel Spaß gemacht und nun steht noch ein letztes Interview und das endgültige Schneiden der Doku an. Wir sind gespannt auf das Endprodukt und freuen uns auf die Veröffentlichung!

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