Reflexions-/Transferfragen zur Ringvorlesung

Liebe Teilnehmende der Ringvorlesung!

Um im Wintersemester 2019/20 im Rahmen der Ringvorlesung “Hamburg für alle – aber wie?” zwei Leistungspunkte zu erwerben, bearbeiten Sie bitte zwei kleine schriftliche Aufgaben. Bitte wählen Sie unter den folgenden Fragen zwei aus und senden Sie Ihre Antwort per Email an cornelia.springer@uni-hamburg.de.

  1. “Housing First ends homelessness. It’s that simple.”

Mit diesem Zitat von Sam Tsemberis schließt Karen Holzinger ihren Vortrag. Wie lauten die Kernprinzipien von Housing First, die sie vorgestellt hat? Für wen bietet das Projekt in Berlin eine Lösung – für welche Fälle hingegen nicht? Kann das Housing-First-Konzept also ein Ansatz zur Beseitigung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit sein?

  1. Frauen auf der Straße

Erläutern Sie kurz den Begriff der verdeckten oder unsichtbaren Wohnungs- bzw. Obdachlosigkeit. Welche Auswirkungen hat diese Unsichtbarkeit? Welche besonderen Anforderungen sollte ein differenziertes und bedarfsgerechtes Hilfesystem für Frauen erfüllen?

  1. Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status und Gesundheit

Welche Auswirkungen können Wohnungs- und Obdachlosigkeit auf die Gesundheit eines Menschen und den Zugang zum Gesundheitssystem haben? Welche niedrigschwelligen Angebote gesundheitlicher Hilfe gibt es für die Zielgruppe wohnungs- und obdachloser Menschen in Hamburg und wie schätzen Sie dieses Angebot ein?

  1. Arbeitsplatz „Straße“ – Aufsuchende Soziale Arbeit für obdachlose Menschen in Hamburg

In seinem Vortrag ging Johan Graßhoff u.a. auf Effekte defensiver Architektur und Verdrängung im öffentlichen Raum ein. Welche Rolle soll Straßensozialarbeit im Kontext der Verdrängung im öffentlichen Raum spielen? Welche Schwierigkeiten ergeben sich?

  1. Winternotprogramm

Katrin Wollberg gab einen Einblick in das Winternotprogramm von f&w fördern und wohnen AöR. Welche Angebote stellt dieses für Menschen, die in Hamburg auf der Straße leben, bereit? Welche sind die zentralen Kritikpunkte, die von Öffentlichkeit und Medien häufig vorgebracht werden? Was denken Sie darüber?

  1. Obdachlosigkeit in Hamburg – ein Fall für den europäischen Hilfsfonds?

Fachkräftemangel, Arbeitnehmerfreizügigkeit, EU-Zuwanderung. In welchem Zusammenhang stehen diese Themen zu Obdachlosigkeit in Hamburg? Und was kann der europäische Hilfsfonds (EHAP) in diesem Kontext bewirken?

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