Ein paar wichtige Tipps für die Podcaster*innen!

Wir freuen uns sehr, dass so viele von euch bereit sind, im Rahmen des Seminars „Hamburg für alle – aber wie?“ eine Podcast-Episode zu erstellen. Neben der Bereitstellung von und Einweisung in die Aufnahmetechnik (Termine für die Sprechstunde könnt ihr im Doodle auf dem Blog buchen (Seitenleiste rechts oben)), möchten wir euch noch einige praktische Tipps an die Hand geben, die für die Erstellung der Audioaufnahmen wichtig und hilfreich sind.

  1. Rechtliche Vereinbarung mit euren Gesprächspartner*innen

Bitte denkt an die Vereinbarung über die Verwendung der Audioaufzeichnungen mit euren Interviewpartner*innen. Diese ist wichtig, um Fragen des Datenschutzes und der Persönlichkeitsrechte vorab zu klären. Ohne diese können wir eure Podcasts nicht online zugänglich zu machen. Die Dokumente findet ihr zum Downloaden unter: https://hamburg-fuer-alle.blogs.uni-hamburg.de/vereinbarung-aufzeichnungen/.

  1. Hintergrund- und Störgeräusche ausschließen

Achtet darauf, dass euer Aufnahmegerät (für den Fall, dass ihr es nicht in der Hand halten werdet) auf einem geraden und rutschfesten Untergrund steht und keine unerwünschten Umgebungsgeräusche aufzeichnet.

Hierzu solltet ihr einen ruhigen Ort wählen, ggf. geöffnete Fenster schließen und vorab mit Hilfe des Empfindlichkeitsreglers am Aufnahmegerät und der Kopfhörer eine Testaufnahme machen.

Klassisch sind Störgeräusche, die durch das Abstellen von Wassergläsern, nervöses Fingertippen auf dem Tisch oder das Kratzen des Kugelschreibers beim Notizenmachen entstehen und auf der Aufnahme deutlich zu hören sind.

  1. Du oder Sie?

Klärt vor dem Gespräch mit den Interview-/Gesprächspartner*innen, ob ihr euch gegenseitig duzen oder siezen wollt und führt am besten ein kurzes, lockeres Vorgespräch ohne Mikro, um warm zu werden und euch auf einander einzustellen.

  1. Nachbearbeitung möglich

Weist die Interview-/Gesprächspartner*innen darauf hin, dass aus der fertigen Aufnahme jederzeit noch ein Satz, eine Aussage, ein Husten, Niesen, Versprecher oder längere Gesprächs- und Denkpausen herausgeschnitten werden können, und dass nur veröffentlicht wird, womit eure Interviewpartner*innen einverstanden sind.

  1. Rückmeldesignale vermeiden bzw. gezielt einsetzen

Im Gespräch neigt man dazu, bestätigende Signale wie „mmh“, „ja“ oder „ok“ zu geben, während das Gegenüber spricht. Beim Hören eines Podcasts können solche Laute allerdings als störend empfunden werden. Mein Tipp: ein zustimmendes (nicht hörbares) Nicken tut’s auch.

  1. Gesprächsdynamik geht vor

Haltet euch nicht zu streng an euer Skript bzw. euren Leitfaden für das Interview. Vor der Aufnahme die wichtigsten Fragen und mögliche Antworten vorliegen zu haben, ist zwar wichtig, um den Überblick über das Gesagte und das Gefragte zu behalten, es sollte euch aber gleichzeitig nicht in einem bestimmten Ablauf und Redefluss gefangen halten. Oberste Priorität hat, dass sich für die Podcast-Hörer*innen eine angenehme Gesprächsdynamik entfaltet. Letztlich könnt ihr ohnehin nicht vorhersehen, wie jemand auf eine bestimmte Frage antworten wird und ob die Person nicht schon auf ein anderes Thema vorgreift.

  1. Aufnahme autorisieren lassen!

Außerdem solltet Ihr nicht vergessen, die fertige Aufnahme autorisieren zu lassen. Das bedeutet, die fertige Version nach Möglichkeit allen Beteiligten nochmal zum Hören und Freigeben zu übermitteln und auf letzte Änderungswünsche zu reagieren.

  1. Habt Spaß und seid nicht zu selbstkritisch!

Und last but not least: Habt Spaß bei eurer Podcast-Erfahrung! Für einige von euch ist es vielleicht der erste Audiobeitrag, den ihr eigenständig erstellt und veröffentlicht. Da kann durchaus das Gefühl aufkommen, es sei nicht so flüssig und problemlos gelaufen, wie ihr es euch vorgestellt hattet. Das geht sicher allen am Anfang so. Seid ruhig selbstkritisch, übertreibt es aber nicht. Ihr könnt auf eure Leistung in jedem Fall stolz sein!

Gutes Gelingen und liebe Grüße!

Marvin

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