Berührungsängste abbauen, Begegnung schaffen

Von Anfang war mir klar, dass ich mich gerne in meiner Nachbarschaft, Billstedt, sozial engagieren möchte. Nachdem ich erst eine andere soziale Einrichtung anfragte, wurde ich weitergeleitet zum Park-IN. Das Park-IN beschäftigt sich mit alkoholerkrankten Menschen, unter denen sehr viele auch wohnungs- und obdachlos sind.

Neben Essens- und Kleiderausgabe gibt es auch Teams aus der Einrichtung, die aktiv auf die Straße gehen und die Menschen einladen in die Einrichtung zu kommen. An mir selbst konnte ich beobachten, dass mir genau dieser Zugang fehlt, und dass ich in der Vergangenheit vor allem mit nüchternen oder wenig angetrunkenen Obdachlosen Kontakt aufgenommen habe. Diese Hemmung würde ich gerne in der Arbeit im Park-IN ablegen können und den “richtigen” oder einen “besseren” Umgang mit alkohlerkrankten Menschen erlernen.

Mein Ziel ist es dieses Wissen mit anderen Menschen zu teilen, die vielleicht ähnliche Hemmungen oder Ängste haben, aber auch eigentlich helfen wollen. Neben Gesprächen mit Freunden und Familie, möchte ich dies durch das Teilen meiner Blogeinträge über soziale Kanäle erreichen. Auch würde ich meine Schwester fragen, ob ich einen Gastauftritt in ihrem YouTube Kanal bekommen könnte, um noch mehr Leute zu erreichen. Ich erhoffe mir, dass ich im Park-IN die nötigen “Tools” bekomme, in Form eines Coachings oder einfach durch die aktive Mitarbeit mit geschulten Sozialarbeitern, um wirklich Obdachlosen da zu begegnen, wo sie es brauchen.

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