Kita-Projekt: Tag 1 und Buch: “Ein mittelschönes Leben”

Einheit 3

Nach einer kleinen Snackpause versammelten sich alle vor mir und ich stellte ihnen das Buch „Ein mittelschönes Leben“ vor, wo es sich um einen Mann handelt, der Obdachlos wird. Das beginnt mit dem Satz: „Früher war der Mann auch mal ein Kind, das ist ja logisch. Jeder war ja früher mal ein Kind.“ …Die Kinder lauschten der Geschichte. Als ich fertig war, fragte ich die Kinder: „Warum ist der Mann obdachlos geworden?“ Die Kinder sagten: „, Weil er kein Geld mehr hatte und seine Wohnung nicht mehr bezahlen konnte.“ Ein Kind überlegte sich schon Lösungsvorschläge für den Mann, „Er könnte sich doch ein Zelt kaufen oder in seinem Auto schlafen?“ „Aber er hat doch gar kein Geld, wie soll er sich das kaufen?“ sagte ein anderes Kind. Wir unterhielten uns noch kurz darüber, wie Menschen die Obdachlos sind, Geld bekommen und dank vermehrter Unruhe beendete ich das Thema für diesen Tag.

Fazit des Tages

Die Kinder waren hauptsächlich sehr interessiert und aufmerksam bei der Sache. Die Bilder sich gegenseitig vorzustellen, kam bei fast allen gut an. Dadurch wollte ich den Kindern erstmal einen Begriff vom eigenen Zuhause verschaffen. Was es bedeutet ein Zuhause zu haben, um dann auf das Thema Obdachlosigkeit zu kommen, wo die Kinder sehen können, was vielleicht wirklich wichtig ist, im eigenen Zuhause. Das Thema Obdachlosigkeit ist sehr schwierig für diese Kinder zu greifen. Alkoholismus, Drogen und ähnliches habe ich bewusst in dem Projekt ausgeklammert, da die Kinder davon noch keinen Begriff haben. Die Erkenntnis, dass man für fast alles im Leben Geld benötigt und wenn man kein Geld hat, sich auch nichts kaufen kann, ist leichter zu verstehen für Kinder in dem Alter. Dafür war das Buch „Ein mittelschönes Leben“ sehr passend.

Hier noch ein Link zu dem Buch:

(https://www.einmittelschoenesleben.de/)

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