Kaffee und Kekse als “Eisbrecher”

Am Mittwoch, den 29.11., konnten wir zum ersten Mal die Kleiderkammer öffnen und so den Kontakt zu den wohnungslosen Frauen herstellen. Bei Kaffee und Keksen, die als “Eisbrecher” dienten, hatten wir nicht nur die Gelegenheit, die neu eingetroffene Ware zu präsentieren und anzupreisen, sondern auch mit unseren “Kundinnen” ins Gespräch zu kommen. Nach einer kurzen Phase des miteinander Warmwerdens, wurden beiderseits neugierig Fragen gestellt und beantwortet. Wir konnten anhand der Erzählungen an vielen Einzelschicksalen Anteil nehmen und sind von dem uns entgegengebrachten Vertrauen beeindruckt.

Die Arbeit in der Kleiderkammer bedarf auch logistischen Aufwands. Die neu angekommenen Kleiderspenden, verpackt in Säcken, Kartons und Taschen, müssen (aus-)sortiert und im Lager eingeordnet oder zur Weitergabe erneut verpackt werden. Auch die Regale in der Kleiderkammer selbst müssen regelmäßig wieder aufgeräumt werden. Unseren zweiten Termin hatten wir bereits am 6.12. Anlässlich des Nikolaustags haben wir eine große Auswahl weihnachtlichen Gebäcks angeboten, und für passende Dekoration gesorgt. Diesmal kamen sogar noch mehr Frauen vorbei, so dass unsere Räumlichkeiten aus allen Nähten platzten. Gespannt blicken wir nun auf den 20.12. an dem wir für dieses Jahr den letzten Kleiderkammer-Termin festgesetzt haben. Bezüglich unseres Projekts der Regel-Regel haben wir grünes Licht seitens des Astas bekommen und werden unsere Spendenbox für Damen-Hygieneartikel im neuen Jahr aufstellen und publik machen.

2 comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.