Sonntag ist Kaffee- und Kuchentag

Unser Engagement findet im Übernachtungshaus Jona statt. Dort haben wir uns am 6. November 2017 mit dem Leiter Peter Bachmeier getroffen und erste Eindrücke und Erfahrungen sammeln können. Außerdem haben wir die ersten Termine für ein gemeinsames Kaffee- und Kuchenessen finden können, welches Sonntag, den 03.12.17 sein wird. Dort sind wir als zweiköpfiges Team für die Kuchenzubereitung und Betreuung zuständig.

Das Haus Jona gehört zu der Stiftung „Hoffnungsorte Hamburg“, zu denen auch u.a. die Bahnhofsmission Hamburg, Herz as, die Münze, Bahnhofsmission Hamburg, Wohnlotsen, Plata, Beratungsstelle Mitte, Schulhafen und der Raum der Stille gehören. Das Haus Jona bietet eine preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit, deren Kosten von öffentlichen Trägern übernommen werden können, aber auch unter Umständen kostenfrei. Es können dort ca. bis zu 20/30 Personen übernachten, wobei es sich um Doppelzimmer handelt.

Es gibt auch drei Zimmer für Frauen mit einem eigenen Bad und Aufenthaltsraum. Des Weiteren gibt es auch ein Familienzimmer. Die Bewohner haben eine Selbstversorgerküche und abschließbare Kühlschränke. Es gibt auch noch weitere Regeln. Die Bewohner werden um 8 Uhr geweckt und müssen bis 13 Uhr das Haus verlassen. Der Konsum und die Mitnahme von Alkohol und Drogen sind nicht erlaubt. Das Haus bietet ebenfalls auch eine Beratung, die über das eigentliche Ziel der dauerhaften Anschlussunterbringung hinausgeht. Es wird zugehört und Trost gespendet.

Insgesamt gibt es fünf ehrenamtliche Teams, die sich über den Monat hinweg auf die Sonntage verteilen, sodass es an jedem Sonntag im Monat einen Kaffee- und Kuchentag gibt. Wie in unserer Projektskizze erwähnt, wollen wir als Semesterziel einen besseren Eindruck in die Strukturen der Wohnungslosenhilfe bekommen und persönliche Unsicherheiten überwinden. Außerdem ist es unser Ziel, eine größere Wertschätzung gegenüber Wohnungslosen zu erreichen, sodass diese mehr Aufmerksamkeit in der Gesellschaft bekommen können. Nach dem Feedback auf dem gelben Zettel, sollten wir uns überlegen, woran wir festmachen, dass unsere Engagement erfolgreich war und was wir bewirkt haben. Unser „Erfolg“ stellt sich unter anderem in der individuellen Überwindung dar und einem langfristigen Engagement (wobei es hier nicht zwingend das Haus Jona sein muss). Mit unserem Engagement, der Reichweite der Universität Hamburg und dem Blog „Hamburg für alle – aber wie?“ wollen wir bewirken, dass es vermehrt zu sozialen Netzwerken zwischen Wohnungslosen und den Bürgern, die eine Wohnung besitzen, kommt.

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