Hannah & Nele im Container-Winternotprogramm

Seit November 2018 besuchten wir in Zweierteams wöchentlich die Bewohner der Container des Winternotprogramms der Diakonie Stiftung. Unsere Besuche sind zum einem eine Unterstützung für die Sozialarbeiter der Diakonie, sowie natürlich für die Bewohner selbst. Hannah und ich (Nele) bildeten ein Team und gingen jeden Dienstag zwischen 18 und 19 Uhr zu den Containern, unterhielten uns mit den Bewohnern und gingen dann mit unserem Budget von 15,- € für alle Bewohner einkaufen.

Nicht immer ist es einfach, ein lockeres Gespräch zu führen.

Um die Privatsphäre der Bewohner zu schützen, werden wir keine Namen nennen. Da der Bewohner des einen Containers sehr krank ist, fällt es ihm extrem schwer aufzustehen und zu laufen, daher fällt seine Einkaufsliste meist größer aus. Gespräche mit ihm zu führen fiel uns nicht so leicht. Er bedankte sich aber jedes Mal für unseren Besuch und unsere Hilfe, was uns vermuten lässt, dass er sich auf unsere Besuche freute.

Ab und zu gibt es auch Streit.

Im anderen Container lebten zwischenzeitlich drei Männer, von denen einer sich meist auf seiner Platte im Innenstadtgebiet aufhielt, sodass wir ihn daher nur einmal während unserer Besuche sahen und uns mit ihm unterhielten. Mit den drei Männern gelang uns die Kommunikation trotz Sprachbarriere ganz gut.

Wie es in den Semesterferien weitergeht

Inzwischen ist dieser Container unbewohnt, da ein ehemaliger Bewohner einen Arbeitsplatz mit Unterkunft bekommen hat und der andere in der Krankenstube der Caritas ist. Hannah und ich werden das Containerprojekt während der Semesterferien weiterhin unterstützen und ab März eine Praktikantin der Diakonie als zusätzliche Unterstützung haben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.