Wir werden motiviert dran bleiben!

Wir sind inzwischen mehrere Wochen in der Einrichtung des Hamburger Fürsorgevereins/ Soziale Beratungsstelle Eimsbüttel in der Kieler Straße im Einsatz. Dort haben wir einige wohnungs- bzw. obdachlose Menschen kennengelernt, um sie bei der Wohnungs- oder Jobsuche zu beraten und aktiv zu helfen, besonders den uns zugeteilten Klienten/innen.

Lena hilft einem wohnungslosen Seniorenehepaar bei der Wohnungssuche. Zur Zeit kontaktiert sie vorwiegend Wohneinrichtungen für Senior/innen, da sie hier die größte Chance sieht, eine günstige Wohnung zu finden, die einigermaßen barrierefrei ist. Die Suche besteht im Moment zum größten Teil daraus, E-Mails zu schreiben und auf Antworten zu warten, die meistens spät oder gar nicht kommen. Deshalb hat Lena auf Bitten von Reinhold noch eine weitere Aufgabe übernommen.

Ende letzten Jahres ist ein eher akuter Fall beim Fürsorgeverein eingegangen. Hierbei geht es um einen Mann, der bisher selbstständig war. Die Aufgabe besteht hier im Moment darin, Quittungen und Rechnungen zu sortieren, um diese einem Steuerberater vorzulegen und somit zu versuchen, das Gewerbeverbot, welches dem Mann droht, abzuwenden. Diese Aufgabe macht Lena besonders viel Spaß, da es sich um ein sehr akutes Problem handelt, bei dem sie auch ohne besondere Vorkenntnisse, Qualifikationen oder Kontakte helfen kann.

Kim ist immer noch auf Wohnungssuche mit einem Mann und seiner Mutter. Sie treffen sich einmal die Woche in der Einrichtung des Hamburger Fürsorgevereins und suchen gemeinsam am Laptop nach passenden Angeboten. Diese Suche gestaltet sich schwieriger, denn es müssen viele verschiedene Faktoren, wie die eingeschränkte Mobilität der Mutter und der Job des Mannes, berücksichtigt werden.

Fabienne hat einem obdachlosen Mann mit einer körperlichen Einschränkung bei der Jobsuche geholfen. Einige Tage nach dem Beratungstermin hat der Klient einen für ihn passenden und interessanten Job gefunden. Bei den nachfolgenden Einsätzen hat Fabienne neben der öffentlichen Beratung viel Organisatorisches im Büro erledigt, Telefongespräche geführt und sich auf Internetseiten über bestimmte Informationen für andere Klient/innen schlau gemacht. In Kürze wird der nächste Klient folgen, den sie betreut.

Nach wie vor fühlen wir uns im Ehrenamt des Hamburger Fürsorgevereins wohl. Der kommunikative Austausch mit unserem Ansprechpartner Reinhold verlief bisher positiv. Auch der Herausforderung, dass die Wohnungs- und Jobsuche viel Zeit und Arbeit in Anspruch nimmt und nicht immer von Erfolg gekrönt ist, mussten wir uns bereits stellen. Unabhängig davon, in welcher Lage wir uns jeweils zurzeit befinden, werden wir motiviert dran bleiben und freuen uns über jeden Erfolg, den wir erleben.

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