Category Archives: Projektseminar WiSe 2019/20

Abschlusssitzung Projektseminar 28. Januar 2020

Liebe Leute,

vielen Dank für die gemeinsame Abschlusssitzung heute! Wie besprochen, findet ihr hier nun

  1. die Vorlage für die 3. Reflexion eures Engagements
  2. eine Vorlage für den kleinen Abschlussbericht zu eurem Projekt auf dem Blog, als Anregung (diesen könnt ihr alleine oder im Team schreiben)
  3. die Vorlage für den Abschlussfragebogen zum Projektseminar

Ich würde mich freuen, einige (möglichst viele!) in einer kommenden Lehrveranstaltung wiederzusehen. Im Sommersemester gibt es wie erwähnt drei Veranstaltungen im Projekt “Engagementförderung durch universitäre Lehre” (Studium Generale), auf Stine zu finden unter:

  • 50-004 | Ziviles Engagement und Studium verbinden (mit eigenem Blog: https://civic-engagement.blogs.uni-hamburg.de/)
  • 50-002 |Bildung Macht Rassismus. Vortragsreihe zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Universität
  • 50-003 | Bildung Macht Rassismus. Projektseminar zur Stärkung rassismuskritischen Denkens und Handelns an der Universität

Wie erwähnt, könnt ihr ein Zertifikat für die Teilnahme an dem Projektseminar “Hamburg für alle – aber wie?” bekommen. Wenn ihr ein solches haben möchtet, schreibt mir bitte eine Mail: cornelia.springer@uni-hamburg.de

Einen angenehmen Semesterausklang wünsche ich euch. Meldet euch jederzeit, wenn ihr ein Anliegen habt 🙂

Herzlich

Cornelia

Nachtrag zum 14. Januar 2020

Liebe Leute,

habt Dank für den spannenden Austausch gestern. Hier findet ihr die Präsentation:

Zu den Exkursionen in der kommenden Woche gebe ich euch nochmal eine finale Mitteilung. Vorläufig gehen wir davon aus, sie finden statt.

Wie immer: Bitte meldet euch jederzeit, wenn Bedarf besteht – und habt eine schwungvolle Restwoche!

Herzlichen Gruß

Cornelia

 

 

Projektseminar am 14. Januar 2020

Liebe Leute,

vielen Dank für die erfrischende Sitzung gestern! Ich freue mich, dass wir uns in so kurzem Abstand wiedersehen und kommende Woche direkt weiterdenken und -sprechen können. Wir werden uns noch weiter mit dem Thema „Helfen und Hilfe bekommen“ beschäftigen. Lest hierfür, wie gesagt, gerne mal in den Text von Manuela Brandstetter rein:

Brandstetter, Manuela. VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 104-120. Manuela (2010): Die Soziologie des Helfens – Benefit für eine Theorienbildung Sozialer Arbeit? In: Brandstetter M., Vyslouzil M. (Hrsg.): Soziale Arbeit im Wissenschaftssystem

Im Anschluss haben wir uns auf zwei Themencluster verständigt, die in der (Freiwilligen-)Arbeit mit wol Menschen relevant sind, um sie noch ein bisschen zu vertiefen:

  1. Machtgefälle, Hierarchien, eigene Privilegien
  2. innere Konflikte, Überforderung, Berührungsängste, Menschenwürde

Macht euch dazu gerne in der Zwischenzeit ein paar Gedanken.

Habt eine beschwingte Woche!

Herzlichen Gruß

Cornelia

Helfende Hände gesucht: Verteilaktion “Back to Bollerwagen” am Samstag, 11.01.2020

Liebe Kommiliton*innen!

Am kommenden Samstag, 11. Januar 2020, steht die erste unserer drei Verteilaktionen “Back to Bollerwagen” an. Wie (zumindest im Theorieseminar) schon angekündigt, möchte ich euch einladen, dabei zu sein und uns zu helfen.

Was steht überhaupt an?

Ich bin in einem Verein (Antikältehilfe e.V.) tätig. Einfach ausgedrückt, helfen wir obdachlosen Menschen auf St. Pauli. Im Winter sieht ein Teil unserer Arbeit so aus, dass wir zu bestimmten Terminen im Januar und Februar Einkaufswagen bestücken und zu den Platten gehen, um den dort Angetroffenen einen Tee, Hygieneartikel, etwas zu Essen, ein Lächeln oder nen Schnack anzubieten. Wir haben 3 Wagen und gehen dann jeweils zu viert los (keine Bange, da sind immer Erfahrene dabei, die die Umgebung kennen – niemand wird ins kalte Wasser geworfen).

Bei Interesse bitte anmelden

Maximal können also 12-13 Leute rausgehen. Da wir aber den ganzen Tag auf den Beinen sind, haben wir verschiedene Schichten geschaffen, zu denen ihr euch bei Interesse eintragen könnt. Dafür geht ihr am besten über das Dokument in unserer Orga-Gruppe auf Facebook : https://www.facebook.com/groups/anitkaeltehilfe oder direkt hier: https://docs.google.com/document/d/1ILp1iL8nN6Be7-0Mo2Tpd4yaJ3OqU4So4IklLpCdi38/edit.

Im Februar 2020 gibt es auch noch Termine (08.02. und 29.02.), bei denen ihr euch einbringen könnt. Startzeit ist jeweils um 10 Uhr, am Sankt Pauli Museum, Davidstraße 17, Hamburg.

Meldet euch gern bei Fragen bei Cornelia, die leitet eure Nachricht an mich weiter (cornelia.springer@uni-hamburg.de).

Viele liebe Grüße,
Ben

Antikältehilfe e.V.
Davidstraße 17
20359 Hamburg
http://www.antikaeltehilfe.de

Projektseminar am 7. Januar 2020

Frohes Neues euch allen!

Hoffentlich habt ihr die Feiertage gut verbracht und kommt guter Dinge und voller Energie in ein gesundes und glückliches neues Jahr.

Seminar am 7. Januar 2020

Ich freue mich, euch am 7. Januar im Projektseminar wiederzusehen. Wie angekündigt, werden in dieser Sitzung alle Gelegenheit haben, aus den Praxisprojekten zu berichten. Überlegt euch bitte im Vorfeld, was ihr in der Gruppe teilen wollt. Gibt es Themen oder Fragen, die euch besonders beschäftigen? Erlebnisse, über die ihr euch austauschen möchtet? Beim Brainstorming hilft euch sicherlich die zweite Reflexion, die ihr bitte bis zum 15. Januar einreicht. Hier findet ihr die Vorlage Reflexion 2.

Im zweiten Teil der Sitzung wollen wir uns mit dem Begriff des Helfens beschäftigen. Schon vor einiger Zeit hatte ich euch das Chatprotokoll “Unser Obdachlose Hermann von der Plattform nebenan.de ausgeteilt und darum gebeten, es durchzulesen und ein paar Notizen dazu zu machen. Bringt die bitte auch mit. Außerdem könnt ihr einen Blick in den Text von Horst Frehe werfen: „Was Helfen bedeutet – eine kritische Auseinandersetzung mit der professionellen Helferrolle“ (hier als PDF).

Exkursionen im Januar 2020

Im Januar finden noch einige Exkursionen statt. Zwei davon am 21. Januar 2020. Morgens (9:00 Uhr) haben wir Gelegenheit zu einem Besuch im Drob Inn, einer Kontakt- und Beratungsstelle mit integriertem Drogenkonsumraum. Am Nachmittag (14:30 Uhr) sind wir auf dem Polizeikommissariat 11, St. Georg verabredet. Für diese Ziele bitte ich um Anmeldung bis zum bzw. am 7. Januar. (–> Übersicht der Exkursionen auf dem Blog)

Podcast “Hamburg für alle – aber wie?”

Von unserem Podcast “Hamburg für alle – aber wie?” hatte ich schon erzählt. Alle Episoden wurden von Studierenden im Sommersemester 2019 produziert. Inzwischen sind die ersten Folgen online: “Container-Projekt für Frauen – Caritas Hamburg”, “Engagiert im herz as”, “Stulpen, Strümpfe, Stirnbänder – Stricken und Häkeln bei den Wooligans” und “Bluten auf der Straße”.

Hört gerne mal rein – es lohnt sich, auch wenn die akustischen Konditionen nicht immer perfekt waren. Sie stehen auf unserem Blog, können über Spotify sowie über Apple Podcast angehört werden. Wir freuen uns natürlich über Bewerbung und Weiterempfehlung des Ganzen – sowie über kritische Anmerkungen.

Nun wünsche ich euch noch entspannte vorlesungsfreie Tage. Bitte meldet euch bei Bedarf: cornelia.springer@uni-hamburg.de

Herzlich

Cornelia

Projektseminar am 03.12.2019

Liebe Leute im Projektseminar!

Morgen am 3. Dezember 2019 finden wie angekündigt zwei Exkursionen statt. Die eingegangenen Anmeldungen habe ich auf dem Blog gelistet: https://hamburg-fuer-alle.blogs.uni-hamburg.de/category/exkursionen-wise-2019-20/.
Wer noch nachzügeln möchte: Der Besuch im Container-Projekt für wohnungslose Frauen kann noch ein paar Menschen vertragen. Nehmt die Chance wahr – der Einblick ist wirklich sehr interessant. (Beim Termin „Off Road Kids“ sind keine Plätze mehr frei.)

Da wir für die Exkursionen das Zeitfenster des Projektseminars nutzen, kann morgen leider keine Sitzung stattfinden. Die nächste fixe Seminarsitzung findet laut Stine erst am 14. Januar 2020 statt. Um mehr Zeit zum Austausch zu haben, möchte ich euch bitten, euch zusätzlich den 7. Januar 2020 vorzumerken. Darüber hinaus könnte ihr euch selbstverständlich jederzeit individuell melden, wenn Bedarf zum Gespräch und Austausch besteht!

In der Ringvorlesung geht es morgen ab 18 Uhr um „ Wohnen als Menschenrecht! Housing First in Berlin“. Karen Holzinger, Leitung Fachbereich Wohnungslosenhilfe der Berliner Stadtmission wird zu Gast sein. Zu diesem Thema könnt ihr auch am kommenden Mittwoch, 11.12.2019 im herz as mehr erfahren: „Housing First”: Jetzt sofort! Gastgeber sind das Bündnis Stadtherz und City-Hof e.V. (https://www.facebook.com/events/1026667687675650/).

Für diejenigen, die sich gerne eigenständig ein bisschen durch Literatur zum Themenfeld „Wohnungs- und Obdachlosigkeit“ arbeiten möchten, sei die Liste empfohlen, die Johan zusammengestellt hat. Ihr findet sie als PDF auf dem Blog.
Zwei Texte daraus möchte ich euch aktuell besonders ans Herz legen, weil wir sie auch im Seminar gebrauchen können:

  1. Horst Frehe: „Was Helfen bedeutet – eine kritische Auseinandersetzung mit der professionellen Helferrolle“ (hier als PDF)
  2. Hannah Lahusen: „Stigmatisierung Wohnungsloser : Konsequenzen für die Bewältigungsstrategien“ (hier als PDF)

Habt einen beschwingten Nachmittag!

Herzlichen Gruß

Cornelia

Korrigierte Übersicht der Termine im Praxisseminar im WiSe 2019/20:

Projektseminar Theorieseminar
1 15. Oktober Auftakt 1 15. Oktober Auftakt
2 22. Oktober Seminar 2 29. Oktober Ursachen von WOL
3 5. November Seminar 3 19. November Wohnen als
Menschenrecht!
4 3. Dezember –> Exkursion Seminar 4 26. November Lebenslagen von
Straßenkindern und
jungen Obdachlosen
5 7. Januar Seminar 5 10. Dezember Armut und Gesundheit & Lebenslagen obdachloser Frauen
6 14. Januar Seminar 6 17. Dezember Migration und OL
7 28. Januar Abschluss 7 21. Januar WOL im internationalen Vergleich

25.11.2019 Hinweise für die TN aus dem Projektseminar

Liebe Leute,

die ersten Exkursionstermine stehen inzwischen fest. Ihr findet sie auf dem Blog: https://hamburg-fuer-alle.blogs.uni-hamburg.de/exkursionen-2019-20/

Für die beiden Termine am 3.12.2019 bitte ich euch um Rückmeldung bis Ende dieser Woche (das heißt, bis zum 29.11.2019), wenn ihr daran teilnehmen möchtet. Es gibt jeweils maximal 10 Plätze, vergeben nach dem Prinzip „first come, first served“:

1. Off Road Kids Streetwork-Station Hamburg

Treffpunkt: Koppel 65, 20099 Hamburg
3. Dezember 2019, 14 Uhr
(bis zu 10 Teilnehmer*innen)

2. Containerprojekt für wohnungslose Frauen, Caritas Hamburg

Caritasverband für das Erzbistum Hamburg e. V.
Treffpunkt: Wallstraße 7a, 22087 Hamburg (bei den Wohncontainern)
3. Dezember 2019, 15:30 Uhr
(bis zu 10 Teilnehmer*innen)

Außerdem bitte ich diejenigen, die die Reflexion 1: „Meine ersten Eindrücke” noch nicht eingereicht haben, dies zeitnah nachzuholen. Verwendet dafür bitte die Vorlage, die auch auf dem Blog zum Download zur Verfügung steht: Vorlage_Reflexion 1.

Herzlichen Gruß

Cornelia

Projektseminar – Reflexion und Exkursionen

Liebe Leute,

hoffentlich hattet ihr alle einen guten Start in die Praxisprojekte. Ich möchte euch bitten, im Laufe dieser Woche (spätestens bis zum Freitag, 22.11.2019) die Reflexion 1: “Meine ersten Eindrücke” einzureichen. Verwendet dafür die folgende Vorlage: Vorlage_Reflexion 1. Nochmal der Hinweis: Diese Notizen werden nicht veröffentlicht, sondern dienen dem Gedankensortieren!

Inzwischen hat sich auch beim Exkursionsprogramm etwas getan. Die Terminübersicht findet ihr hier: https://hamburg-fuer-alle.blogs.uni-hamburg.de/exkursionen-2019-20/. Einige Termine stehen noch nicht genau fest, werden aber zeitnah ergänzt. Über das Anmeldeverfahren informieren wir euch noch.

Eine flotte Woche euch und herzliche Grüße

Cornelia

Projektseminar am 5.11.2019

Engagement-Projekte WiSe 19/20

Vielen Dank für die kurzen Texte, die alle Teams heute schon eingereicht haben: Projekte im WiSe. Jetzt kann es losgehen!
Zur Dokumentation eurer Einsätze verwendet ihr bitte wie besprochen die Vorlage: Vereinbarung/Stundenzettel

Reflexion 1: “Meine ersten Eindrücke”

Zu einigen Zeitpunkten im Semester bitte ich euch um kurze schriftliche Reflexionen. Bitte schreibt mir nach dem ersten oder zweiten Einsatz in eurem Projekt eine Mail, in der ihr eure ersten Eindrücke und Gedanken schildert. Ihr könnt dafür die folgende Vorlage nutzen: Vorlage_Reflexion 1. Wichtig: Diese Notizen werden nicht veröffentlicht, sondern dienen dem Gedankensortieren!

Winternotprogramm 2019/20

Winternotprogramm in Hamburg gestartet (Hamburg Journal – 01.11.2019 19:30 Uhr)

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Winternotprogramm-in-Hamburg-gestartet,hamj87772.html

Am Freitag, 1. November 2019, hat das Winternotprogramm für obdachlose Menschen in Hamburg wieder begonnen. Es bietet nach Angaben der Sozialbehörde bis Ende März insgesamt 780 zusätzliche Schlafplätze sowie vielfältige Beratungsangebote.

Sprecher*innen im Video:

  • Cristian Fieraru, obdachloser Mensch
  • Melanie Mücher, Projektleitung, Diakonie Hamburg
  • Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg; seit März 2018 Vorsitzende der SPD Hamburg
  • Stephan Karrenbauer, Sozialarbeiter, Hinz&Kunzt

Darum geht’s: Winternotprogramm (NDR 90,3Autor/in: Ilka Kreutzträger)

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hamburger-Winternotprogramm-fuer-Obdachlose-startet,obdachlose400.html

Hausaufgabe: Hilfe für Hermann

Bitte lest euch das Chatprotokoll “Unser Obdachlose Hermann” von der Plattform nebenan.de durch und macht euch ein paar Notizen dazu, was euch beim Lesen durch den Kopf geht. In der kommenden Sitzung wollen wir uns darüber austauschen und über die Begriffe von “Helfen” und “Hilfe” sprechen.

AG zum Thema “Obdachlose Menschen auf dem Campus”

Beim Auftakt zur Ringvorlesung “Hamburg für alle – aber wie?” am 29. Oktober haben wir mit einem Podium über das Thema „Obdachlose Menschen auf dem Campus – Hochschulen in gesamtgesellschaftlicher Verantwortung“ diskutiert. Die taz hat auch berichtet: https://taz.de/Obdachlosigkeit-in-Hamburg/!5635373/

Wir wollen das Gespräch fortsetzen, Ideen entwickeln, welche Angebote an der Hochschule praktisch denkbar wären – und ggf. umsetzen.

Daher hiermit eine herzliche Einladung an alle Interessierten zur Fortsetzung des Austauschs:

Freitag, 8. November 2019
18-20 Uhr c.t.
Hauptgebäude der Uni Hamburg
Hörsaal ESA C

Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/1686679828152739/

Seminar am 12.11.2019

Die Seminarsitzung in der kommenden Woche (12.11.2019) werden wir wie schon angedeutet ausfallen lassen. Später im Semester werden noch Exkursionen stattfinden, für die wir die Stunden nutzen. Zu den Terminen bekommt ihr noch genauere Informationen, sobald wir Rückmeldung von den Einrichtungen haben, die wir besuchen wollen.

PS: “Crashkurs obdachlos”

PPS: Der Fragebogen…

Falls noch nicht geschehen, denkt bitte daran, den Fragebogen zum Semesterstart (Fragebogen-Projektseminar) noch auszufüllen und einzureichen: cornelia.springer@uni-hamburg.de.

 

Projektseminar am 5.11.2019

Liebe Teilnehmende des Projektseminars!

Am kommenden Dienstag haben wir wieder einen Seminartermin und treffen uns um 14:30 Uhr im GFW 7. Die Exkursion kann leider noch nicht in dieser Woche stattfinden.

Ziel der Sitzung ist u.a. ein Austausch über eure Kontaktaufnahmen mit den Einrichtungen. Folgende Teams habe ich aktuell „auf dem Zettel“:

  • Team Winternotprogramm
  • Team herz as
  • Team Alimaus
  • Team Hanseatic Help
  • Team Tafel
  • Team Container-Projekt Caritas
  • Team Harburg Huus

Habe ich ein Projekt vergessen? Dann schreibt mir eine kurze Mail und/oder bucht eine Telefonsprechstunde: Doodle.

Herzlichen Gruß – und ein schönes langes Wochenende!

Cornelia

PS: Zur Erinnerung: Falls noch nicht geschehen, füllt bitte noch den Fragebogen aus und reicht ihn ein: cornelia.springer@uni-hamburg.de.

Fragebogen zum Projektseminar als Word-Datei
Fragebogen zum Projektseminar als PDF

Projektseminar 22. Oktober 2019

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Falls noch nicht geschehen, denkt bitte daran, den Fragebogen noch auszufüllen und einzureichen: cornelia.springer@uni-hamburg.de.

Fragebogen zum Projektseminar als Word-Datei
Fragebogen zum Projektseminar als PDF

Wegen der “Matchings” mit euren Praxispartnern bleiben wir wie besprochen im Austausch, sodass ihr zeitnah ins Engagement starten könnt.

Bitte zögert nicht, anzurufen (040/428384046) oder eine Mail zu schicken, wenn noch Fragen offen sind.

Die Informationen zur Sitzung vom 22.10.2019 findet ihr im Folgenden.

Herzlichen Gruß

Cornelia

I. Vorurteile und Klischees über obdachlose Menschen

Was sind gängige Vorstellungen/Klischees über obdachlose Menschen? Was können wir diesen entgegensetzen?

Obdachlose Menschen sind verwahrlost, psychisch krank, an ihrer Situation selbst schuld. Solche pauschalen Urteile ignorieren die vielen strukturellen Faktoren, die zur Wohnungslosigkeit geführt haben. Wohnungs- bzw. obdachlose Menschen sind niemals auf ihre Wohnungs-/ Obdachlosigkeit zu reduzieren! Obdachlose sind zu faul zum Arbeiten! Es gibt durchaus obdachlose Menschen, die arbeiten. Ohne eigene Wohnung, ohne Privatsphäre und Ruhe, ohne eigene Dusche… ist es aber gar nicht so einfach, einem Job nachzugehen – um nur einen winzigen Ausschnitt der Herausforderungen zu benennen. Mit Faulheit hat das jedenfalls nichts zu tun.

Jede*r Obdachlose könnte auch eine Wohnung bekommen! Nur wo es freie Wohnungen gibt, kann auch jemand einziehen. Im Wettbewerb mit anderen Interessent*innen haben Obdachlose auf dem “regulären” Wohnungsmarkt i.d.R. sehr schlechte Karten.

Arbeitslose haben das Recht auf Hartz 4, auch Obdachlose. Warum sollte ich dann Geld geben? Es gibt auch Obdachlose, die bewusst ohne Sozialleistungen leben, weil sie Behörden meiden wollen. Wer keine Leistungen bezieht, ist in der Regel nicht krankenversichert. ….. Obdachlose kaufen von ihrem Geld nur Alkohol und Zigaretten! …..

….. Die meisten Obdachlosen sind aggressiv oder geistig verwirrt! ….. Bettelbanden ….. Kriminalität ….. Alkoholkonsum, Drogen ….. Obdachlose riechen, weil ihnen Körperpflege egal ist! ….. Die können nichts dafür, dass sie auf der Straße gelandet sind! Familienangelegenheiten, finanzielle Probleme, Erkrankungen oder eine Mischung aus all diesen sind klassische Gründe für Obdachlosigkeit. (vgl. EKHN; Lahusen)

Obdachlose sollten aus den Innenstädten entfernt werden, damit man sie nicht sehen muss. Feindschaft gegen Obdachlose ist eine Ausprägung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Im Nationalsozialismus führt diese dazu, dass “10.000 Obdach- und Wohnungslose im Namen der ‘Rassenhygiene’ als sogenannte ‘Arbeitsscheue’ und ‘Asoziale’ zwangssterilisiert, in Konzentrationslager eingewiesen und ermordet wurden.” (vgl. Fachstelle Gender, GMF und Rechtsextremismus 2019)

“Mit der Wahrnehmung des politischen Mandats Sozialer Arbeit und einem Zusammenschluss von der Zielgruppe gegenüber aufgeschlossenen Politiker_innen, Medienvertreter_innen, zivilgesellschaftlich engagierten Bürger_innen und den Betroffenen selbst könnte es gelingen, neue und individuelle Bilder wohnungsloser Menschen zu erzeugen – mit all ihren Problemlagen, aber auch vorhandenen Fähigkeitenund Ressourcen.” (Gerull 2018)

Quellen:
  • Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) (2019): Vorurteile gegenüber Obdachlosen (Link)
  • Fachstelle Gender, GMF und Rechtsextremismus (2019): Feindschaft gegen Obdachlose. (Link)
  • Gerull, Susanne (2018): “Unangenehm”, “arbeitsscheu”, “asozial”. Zur Ausgrenzung von wohnungslosen Menschen. In: APuZ 25-26/2018. S. 30-36 (Link)
  • Gineiger, Ulrich (2007): Obdachlosenabwertung – Unerwartete Gruppen auf der Straße. Dr. Obdachlos. In: Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.): Deutsche Zustände, Folge 5, Frankfurt/M.
  • Heitmeyer, Wilhelm (2008): Die Ideologie der Ungleichwertigkeit. Der Kern der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, in: Ders. (Hrsg.), Deutsche Zustände, Folge 6, Frankfurt/M.
  • Lahusen, Hannah (2013): Stigmatisierung Wohnungsloser – Konsequenzen für die Bewältigungsstrategien. Bachelorarbeit an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. (Link)

II. Freiwilliges Engagement

1. “Der Deutsche Freiwilligensurvey (FWS)

ist eine repräsentative Befragung zum freiwilligen Engagement in Deutschland, die sich an Personen ab 14 Jahren richtet. Freiwillige Tätigkeiten und die Bereitschaft zum Engagement werden in telefonischen Interviews erhoben und können nach Bevölkerungsgruppen und Landesteilen dargestellt werden. Außerdem können die Engagierten und Personen, die sich nicht bzw. nicht mehr engagieren, beschrieben werden. Der Freiwilligensurvey ist damit die wesentliche Grundlage der Sozialberichterstattung zum freiwilligen Engagement und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.”

Erhebungswellen: 1999, 2004 und 2009, 2011, 2014, 2019
wissenschaftliche Leitung seit 2011: Deutsches Zentrum für Altersfragen (DZA)

Simonson, Julia; Claudia Vogel; Clemens Tesch-Römer (2017): Freiwilliges Engagement in Deutschland. Der Deutsche Freiwilligensurvey 2014. (Open Access Publikation: Link)

Wer kann es sich in Deutschland überhaupt “leisten”, sich freiwillig zu engagieren? Ein “hoher sozioökonomischer Status [ist] in der Regel förderlich für die Ausübung einer freiwilligen Tätigkeit”. Mehr dazu: Simonson, Julia; Nicole Hameister (2017): Sozioökonomischer Status und freiwilliges Engagement. In: Der Deutsche Freiwilligensurvey 2014, S. 439-464

2. Der ZiviZ-Survey

“ist die einzige repräsentative Befragung zivilgesellschaftlicher Organisationen in Deutschland. Unter ‘organisierter Zivilgesellschaft’ werden (…) gemeinnützige Organisationen verstanden. Gemeint sind Vereine und Stiftungen, Genossenschaften und Kapitalgesellschaften, in denen sich der größte Teil bürgerschaftlichen Engagements organisiert. An dem im Juni 2017 veröffentlichten ZiviZ-Survey beteiligten sich mehr als 6.300 gemeinnützige Organisationen. Erstmals wurden in die Befragung auch inhaltliche Schwerpunkte aufgenommen. Es gab gesonderte Fragen zum Engagement im Bildungskontext, zu Fö rdervereinen sowie zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und von Flüchtlingen.”

Priemer, Jana; Holger Krimmer, Anaël Labigne (2017): Vielfalt verstehen. Zusammenhalt stärken. Edition Stifterverband: Essen 2017ZIVIZ-Survey 2017 (Link)

 

3. Freiwilliges Engagement in Hamburg

BroschüreEngagementstrategie 2020: Die Hamburger Strategie für freiwilliges Engagement 2020 (Engagementstrategie 2020) bildet erstmals die bestehenden Ansätze der Freiwilligenarbeit ab und gibt Impulse für eine Weiterentwicklung des freiwilligen Engagements in Hamburg. Das Konzept wurde am 15. Juli 2014 vom Hamburger Senat beschlossen. (Link)

Kausmann, Corinna, Julia Simonson, Jochen P. Ziegelmann, Claudia Vogel & Clemens Tesch-Römer (2017): Länderbericht zum Deutschen Freiwilligensurvey 2014. Deutsches Zentrum für Altersfragen (DZA) (Link)

Das Aktivoli Landesnetzwerk bündelt Informationen rund um freiwilliges Engagement in Hamburg, fördert Vernetzung und Austausch und organisiert jährlich die AKTIVOLI-FreiwilligenBörse. Im Kursportal der AKTIVOLI-FreiwilligenAkademie findet ihr einen Überblick über vielfältige Fortbildungsangebote für freiwillig Engagierte.

Die Hamburger Freiwilligenagenturen unterstützen Interssierte dabei, das für sie richtige Engagement zu finden. Sie informieren und beraten kostenlos. Eine Freiwilligenagentur in eurer Nähe findet ihr auf der Website der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Hamburg.

 

III. Hilfesystem in Hamburg

Broschüre “Das soziale Hilfesystem für wohnungslose Menschen” – Übersicht der Hilfen für obdachlose Menschen in Hamburg.

“Hamburg verfügt über ein umfangreiches und differenziertes Hilfesystem für wohnungslose Menschen. Diese Broschüre umfasst alle Hilfs- und Unterstützungsangebote für Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen sind. Sie ist ein Informations- und Orientierungsmittel sowie ein Arbeitsinstrument sowohl für die (haupt- und ehrenamtlich tätigen) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Wohnungshilfe, für Interessierte als auch für die Betroffenen selbst.”

strassenhilfe-hamburg

Die Seite https://www.strassenhilfe-hamburg.de/ soll “neutral alle Helfenden und Bedürftigen informieren, welche Hilfsangebote vorhanden sind. Hierzu gehören mobile & stationäre Angebote wie ärztliche Versorgungen, Kleiderausgaben, Verpflegungsstellen, Übernachtungs- & Aufenthaltsmöglichkeiten.”

Studie: Obdach- und wohnungslose Menschen in Hamburg 2018

Die Untersuchung ist die bisher größte Befragung dieser Art, die in einer Großstadt in Deutschland durchgeführt wurde. Sie hatte das Ziel, Einschätzungen zur Zahl der Obdachlosen in Hamburg zu ermöglichen und Aussagen zur Lebenslage der obdachlosen Menschen zu erfassen. (Link)

Zum Auftakt am 15.10.2019

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Vielen Dank für die gemeinsame Auftakt-Sitzung! Im Folgenden bekommt ihr wie besprochen alle für den Moment wichtigen Informationen gebündelt.

Seminartermine

Das Theorieseminar und das Praxisseminar finden abwechselnd im gleichen Zeitfenster statt, sodass bei Interesse die Teilnahme an beiden Lehrveranstaltungen möglich ist. Die Sitzungen liegen jeweils am Dienstag, 14:30-17:30 Uhr.

Im Projektseminar besteht grundsätzlich Anwesenheitspflicht, weil die Sitzungen interaktiv gestaltet sind und der Austausch mit den Kommiliton*innen eine wesentliche Rolle im Gesamtprozess spielt. In begründeten Fällen ist ein Fehlen ausnahmsweise möglich. Bitte gebt der Seminarleitung bei Absenz per Email Bescheid: cornelia.springer@uni-hamburg.de bzw. grasshoff@diakonie-hamburg.de.

Bitte notiert euch die Termine im Wintersemester 2019/20:

Projektseminar Theorieseminar
1 15. Oktober Auftakt 1 15. Oktober Auftakt
2 22. Oktober Seminar 2 29. Oktober Ursachen von WOL
3 5. November Seminar 3 19. November Wohnen als
Menschenrecht!
4 3. Dezember –> Exkursion Seminar 4 26. November Lebenslagen von
Straßenkindern und
jungen Obdachlosen
5 7. Januar Seminar 5 10. Dezember Armut und Gesundheit & Lebenslagen obdachloser Frauen
6 14. Januar Seminar 6 17. Dezember Migration und OL
7 28. Januar Abschluss 7 21. Januar WOL im internationalen Vergleich

Fragebogen zum Semesterbeginn

Bitte füllt bis zum 30. Oktober 2019 den Fragebogen (Fragebogen-Praxisseminar bzw. Fragebogen-Theorieseminar) aus und sendet ihn an: cornelia.springer@uni-hamburg.de.

Fragebogen zum Projektseminar als Word-Datei
Fragebogen zum Projektseminar als PDF

Fragebogen Theorieseminar als Word-Datei
Fragebogen Theorieseminar als PDF

Telefonsprechstunde bei Cornelia

Für alle offenen Fragen zum Projektseminar zu Credits, Praxisprojekten usw. könnt ihr eine Telefonsprechstunde buchen. Dafür tragt ihr euch – verbindlich – in der Doodle-Umfrage ein, die ihr auch in der Sidebar findet. Bitte ruft im ausgewählten Zeitfenster einfach an: 040/42838-4046.

Johan erreichen

Offene Fragen zum Theorieseminar beantwortet euch Johan per Email: grasshoff@diakonie-hamburg.de.

Exkursionen im Winttersemester

Die Termine für die Exkursionen im Wintersemester stehen noch nicht fest. Sie werden hier auf dem Blog veröffentlicht. Detaillierte Informationen zu Terminen und Anmeldung folgen noch. Sie sind für Teilnehmende beider Seminar geöffnet.

Leistungsnachweis

Theorieseminar
  • aktive Teilnahme am Seminar
  • Referat
  • Essay, Bericht, Podcastepisode o.a. zur Veröffentlichung auf dem Blog
  • fakultativ: Teilnahme am Exkursionsprogramm
Projektseminar
  • aktive Teilnahme am Seminar
  • praktisches Engagement in einer Einrichtung
  • Teilnahme an mind. einer Exkursion
  • Essay, Bericht, Podcastepisode o.a. zur Veröffentlichung auf dem Blog

Beitrag von Johan am 15. Oktober 2019

Die Präsentation von Johan könnt ihr hier runterladen:

Broschüre “Das soziale Hilfesystem für wohnungslose Menschen” – Übersicht der Hilfen für obdachlose Menschen in Hamburg.

“Hamburg verfügt über ein umfangreiches und differenziertes Hilfesystem für wohnungslose Menschen. Diese Broschüre umfasst alle Hilfs- und Unterstützungsangebote für Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen sind. Sie ist ein Informations- und Orientierungsmittel sowie ein Arbeitsinstrument sowohl für die (haupt- und ehrenamtlich tätigen) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Wohnungshilfe, für Interessierte als auch für die Betroffenen selbst.”

APuZ-Hefte – zwei Empfehlungen

Erwähnt hatten wir auch das APuZ-Heft Wohnen (20-21/2014), das leider nicht mehr als Printausgabe verfügbar ist. Ihr könnt es aber als PDF herunterladen oder online lesen.

Jünger ist das APuZ-Heft Wohnungslosigkeit (25-26/2018), das ihr hier als PDF findet und hier online lesen könnt.

Und zum Schluss noch der Hinweis auf den heute erwähnten Filmabend mit Gespräch zum Beginn des Winternotprogramms!

Nachtgestalten. Film von Andreas Dresen (1999)

am Mittwoch, den 06.11.2019
Einlass um 18:00 Uhr (Filmvorführung um 19:00 Uhr)
Seewartenstraße 10, 20459 Hamburg
im Foyer des Gesundheitszentrums St.Pauli.

Das Hamburger Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot lädt ein!

https://www.facebook.com/events/493303361220623/

 

Auftaktveranstaltung am 15.10.2019

Am Dienstag, 15. Oktober 2019, starten wir ins Wintersemester 2019/20!

Wir freuen uns auf die gemeinsame Auftaktveranstaltung der Teilnehmenden am Theorieseminar (LV-Nr. 50-002) und der Teilnehmenden am Projektseminar (LV-Nr. 50-003).

Wichtig: Es hat eine Raumänderung gegeben. Bitte finden Sie sich bis 14:15 Uhr im Gorch-Fock-Wall 7, Raum C2081 ein.

Bei Fragen melden Sie sich gerne per Email: cornelia.springer@uni-hamburg.de

Herzliche Grüße

Cornelia Springer & Johan Graßhoff

50-003 Projektseminar für Engagierte in der Arbeit mit Wohnungs- und Obdachlosen

Kommentare/ Inhalte:

Die Bekämpfung von sozialer Ungleichheit, Wohnungs- und Obdachlosigkeit ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Freiwillig Engagierte können dazu einen Beitrag leisten und Betroffene unterstützen, z.B. durch Verweisberatung, Begleitung zu Behörden und Ämtern oder Unterstützung bei der Wohnungs- oder Jobsuche.

In der Arbeit mit Menschen, die von Armut und/oder Wohnungs-/Obdachlosigkeit betroffen oder bedroht sind, treten vielfältige Fragen und Unsicherheiten auf. Um kompetent und souverän unterstützen zu können, benötigen Engagierte sowohl Fach- und Grundlagenwissen als auch vielfältige nichtfachliche Kompetenzen.

Vorgehen:

Das Seminar sensibilisiert die Teilnehmenden für die Relevanz und Komplexität des Themenfelds, bereitet sie auf entsprechende Tätigkeiten vor und reflektiert die soziale Verantwortung jeder/jedes Einzelnen. Mit ausgewählten Themenschwerpunkten befassen sie sich im Semesterverlauf ausführlicher.

Parallel werden sie selbst aktiv und engagieren sich in einer Einrichtung, Initiative oder einem Projekt ihrer Wahl für Menschen, die von Armut und/oder Wohnungs-/Obdachlosigkeit betroffen oder bedroht sind. Es bestehen Kooperationen mit diversen Einrichtungen, die UnterstützerInnen für den Zeitraum eines Semesters aufzunehmen bereit sind. Alternativ können die TeilnehmerInnen aber auch eigene Kontakte und Netzwerke nutzen.

Dabei wenden sie ihr Wissen und ihre Kompetenzen praktisch an, erhalten wertvolle Einblicke in die Lebenssituation, Bedürfnislagen und täglichen Herausforderungen von Betroffenen sowie in Organisations- und Verwaltungsstrukturen des Hamburger Hilfesystems. Sie können alleine oder in Teams arbeiten. Es ist wünschenswert, dass die TeilnehmerInnen die Verbindung zu ihrem Fachstudium herstellen und ihre wissenschaftliche Expertise sowie ggf. Erfahrung aus ihrem Freiwilligenengagement einbringen.

Ihre Beobachtungen und Erfahrungen in der Praxis dokumentieren und reflektieren sie kontinuierlich in einem E-Portfolio, das auf dem Blog (https://hamburg-fuer-alle.blogs.uni-hamburg.de/) veröffentlicht wird – oder erstellen einen Podcast zum Themenfeld „Wohnungs- und Obdachlosigkeit in Hamburg“. (Alternativ zu dieser praktischen Arbeit können sie ein eigenes Forschungsthema erarbeiten und im Semester verfolgen. Die begleitende schriftliche Dokumentation und Veröffentlichung erfolgen ebenfalls auf dem Blog.)

Ein weiterer Bestandteil des Programms sind Exkursionen in Hamburger Behörden sowie nichtstaatliche Einrichtungen und Initiativen. Die Teilnehmenden treffen Menschen aus verschiedenen Kontexten der professionellen und ehrenamtlichen Hilfesystems und gewinnen einen wertvollen Einblick in das lokale Netzwerk.

Hinweis:

Der Fokus in dieser Veranstaltung liegt auf dem praktischen Engagement. Um einen tieferen Einblick in das Themenfeld „Wohnungs-/Obdachlosigkeit und Armut“ zu gewinnen, wird die Teilnahme an der Ringvorlesung „Hamburg für alle – aber wie?“ (LV-Nr. 50-001) und dem “Theorie-Seminar über Wohnungs- und Obdachlosigkeit als gesamtgesellschaftliche Herausforderung” (LV-Nr. 50-002) empfohlen. Für die Teilnahme an der Ringvorlesung  können zusätzlich 2,0 Credits, für die Teilnahme am Theorieseminar zusätzlich 3,0 Credits erworben werden.

Zusätzliche Hinweise zu Prüfungen:

Voraussetzung für den Erwerb von 5 LP:

  • kontinuierliche Teilnahme am Seminar und aktive Beteiligung an den Diskussionen
  • eigenständige Arbeit an Projekten bzw. Forschungsthemen
  • Dokumentation der Projekte bzw. Forschungsthemen auf dem Blog
  • alternativ: Erstellung einer Podcast-Episode zum Themenfeld „Wohnungs- und Obdachlosigkeit in Hamburg“
  • aktive Teilnahme am Exkursionsprogramm und Dokumentation auf dem Blog

Termine Projektseminar, jeweils von 14:15 bis 17:45 Uhr (Gorch-Fock-Wall 7, Raum C2801)

Termin Raum
1 Di, 15. Okt. 2019 GFW 7, Raum C2081
2 Di, 22. Okt. 2019 GFW 7, Raum C2081
3 Di, 05. Nov. 2019 Exkursion
4 Di, 12. Nov. 2019 GFW 7, Raum C2081
5 Di, 03. Dez. 2019 GFW 7, Raum C2081
6 Di, 14. Jan. 2020 GFW 7, Raum C2081
7 Di, 28. Jan. 2020 GFW 7, Raum C2081