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Team: Franziska

Gesellschaftliche Partizipation und Mitbestimmung für Obdachlose?

Hamburg ist eine reiche und zugleich eine Stadt mit einer immer steigenden sozialen Ungleichheit. So leben 42.000 Millionäre und etwa 285.000 Menschen, die von Armut betroffen sind, in Hamburg (Bischoff & Möller 2017). Besonders von Armut gefährdet sind Menschen mit Migrationshintergrund, Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche (ebd.).

Prekäre Arbeitsverhältnisse und Wohnungsknappheit sind weitere Faktoren, die zu Wohnungs- oder Obdachlosigkeit führen können. So sind, laut der Schätzung der Diakonie und der Zeitung Hinz&Kunzt, etwa 2.000 Hamburger*innen obdachlos (Laufer 2017). Hinzu kommen mehr als 3.100 Menschen, die in Übergangswohneinrichtungen leben und somit nicht als obdach-, jedoch als wohnungslos gelten (Diakonie Hamburg 2015). Continue reading

Projektstart…

Dieses Projekt steht noch sehr am Anfang. Die Idee ist jedoch, Wohnungs- bzw. Obdachlose zu befragen, inwiefern sie an dem sozialen Leben teilhaben. Das Kapitel 1 im Bundesteilhabegesetz sieht Selbstbestimmung und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft für behinderte Menschen oder für von Behinderung bedrohte Menschen vor. Es stellt sich die Frage, ob die Lebenssituation der Wohnungs- und Obdachlosen eine Behinderung und damit eine Beeinträchtigung am selbstbestimmten, gesellschaftlichen Leben darstellt. Der ursprüngliche Wunsch war es also, die Menschen nach ihren besonderen Wünschen nach Partizipation zu befragen und eines dieser Wünsche dann in ein Projekt umzusetzten. Jedoch stellt sich das als sehr zeitintensiv heraus. Zurzeit wird also nach einem Kompromiss gesucht. Ich hoffe, zum nächsten Blogeintrag ist das Projekt deutlich voran gekommen.