Überlegungen zu einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung mit wohnungs- und obdachlosen Menschen

In Anlehnung an das „Cold Dinner“ des Hamburger Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot, welches am 1.11.2017 stattgefunden hat, möchte ich mit Frau Springer im Rahmen des Seminars einen gemeinsamen „Abschlussabend“ planen. Der Termin wird der 29.01.2018 ab 18 Uhr stattfinden. Hierzu sollen sowohl alle Seminarteilnehmer, Interessierte an der Vortragsreihe, Gastsprecher, Lehrende als auch Teilnehmer bzw. Klienten der jeweiligen Projekte eingeladen werden. Die erfolgreiche Umsetzung des Abends ist auch das Projektziel.
Räumlichkeit: Bisher habe ich im Cafe Knallhart eine Raumanfrage gestartet. Als wir die Projekte jedoch im Plenum vergangene Woche (20.11.17) besprochen haben, hatte eine Teilnehmerin den sehr guten Einwand, nicht das Knallhart als Location zu benutzen, da dies ein Freiraum der Studenten ist. Thematisch sollte der Abend jedoch in den Räumlichkeiten der Universität stattfinden.
Diesbezüglich plane ich mich in dieser Woche noch einmal mit Frau Springer zu treffen und eine geeignete Räumlichkeit zu finden. Die Universität Hamburg als staatliche Institution ist daher ein wirkfähiger Ort um die Wohnungsnot/ Obdachlosigkeit in Hamburg aufzuzeigen. Ich finde die Idee bzw. das Konzept hinter dem Cold Dinner zwar sehr gut und auch medienwirksam – z.B den Punkt, dass es bewusst draußen und im Kalten/ Regnerischen stattgefunden hat – trotzdem denke ich, dass es nicht sinnvoll ist, die Idee einfach nachzumachen.
Der Abend soll jedoch nicht nur dazu dienen, dass alle Teilnehmer am Ende eine warme Mahlzeit bzw. Abendbrot erhalten, sondern auch menschliche Wärme und Anteilnahme. Es soll auch die Möglichkeit gegeben werden, dass alle separat stattgefundenen Projekte zum Abschluss zusammenkommen und ein Raum zum Austauschen geschaffen wird.
Essen: Da es an dem Abend natürlich auch Essen geben soll, habe ich überlegt, dass es in Anbetracht der begrenzten Möglichkeiten und finanzieller Hürden gut wäre, ein klassisches Abendbrot zu machen. Natürlich wäre eine warme Mahlzeit bestimmt durchaus auch sehr gefragt, aber wahrscheinlich bedingt durch die Räumlichkeiten nicht möglich. Brot, Aufschnitt sowie Tee und Kaffee ist im Schnitt relativ günstig und mit weniger Aufwand verbunden. Optimal wäre natürlich, dass auch hier am Ende nicht die Studierenden für die Spenden aufkommen, sondern eher Unternehmen/Privatpersonen wie Beispielweise Edeka oder Budni.
Sobald der grobe Rahmen des Abends steht (Raum, wieviele Leute erwarten wir) wollte ich hier um Spenden anfragen. Vielleicht kann man auch mit der Bürgerinitiative „Bergedorfer Engel“ (http://www.bergedorfer-engel.de/startseite.html) kooperieren oder um Informationen bitten. Abendgestaltung: Vielleicht kann man im Zuge dessen Poster/Bilder/Diashow etc. der einzelnen Projekte im Raum aufhängen/zeigen. Auch Musik ist im allgemeinen dafür bekannt Menschen zusammen zu bringen und Berührungsängste zu lösen. Eine Bekannte von mir musiziert und singt zusammen mit ihrer Duettpartnerin alte Hamburger Seemannslieder. Diese würde ich gerne fragen, ob sie an dem Abend eventuell Zeit und Lust hat aufzutreten. So wird auch der lokale Aspekt „Hamburg“ aufgegriffen. Egal welcher Weg oder welches Schicksal die Menschen nach Hamburg gebracht hat. Diese Stadt SOLLTE als Hafen und Anker für jeden Menschen dienen.

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